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Measure of Love

What is the measure of Love?
As far as east runs from the west?
The earth is round
it would not measure the best
Or perhaps the tallest mountain
Would be high enough to suffice
Yet not even that touches the sky
It's after all not the perfect choice
Could it be the debth of the Ocean?
Or maybe even it's vastness?
Or the tide that faithfully continues?
What is the measure of love?
What if one existed?
What would be left to wonder?
Would you know then if you missed it?

by my niece Tracy Lynn Ritter-Deitz
Thank you Tracy

 

Worte des weisen Predigers Salomo:

 

Alles hat seine Zeit..............

 

 

  Alles hat eine bestimmte Zeit, und jedes Vornehmen unter dem Himmel hat seine Zeit.
Geborenwerden hat seine Zeit, und Sterben hat seine Zeit; Pflanzen hat seine Zeit, und das Gepflanzte Ausrei�en hat seine Zeit;
  Töten hat seine Zeit, und Heilen hat seine Zeit; Abbrechen hat seine Zeit, und Bauen hat seine Zeit;
  Weinen hat seine Zeit, und Lachen hat seine Zeit; Klagen hat seine Zeit und Tanzen hat seine Zeit;
  Steinewerfen hat seine Zeit, und Steinesammeln hat seine Zeit; Umarmen hat seine Zeit, und vom Umarmen Sichfernhalten hat seine Zeit;
  Suchen hat seine Zeit, und Verlieren hat seine Zeit; Aufbewahren hat seine Zeit, und Fortwerfen hat seine Zeit;
  Zerreissen hat seine Zeit, und N�hen hat seine Zeit; Schweigen hat seine Zeit, und Reden hat seine Zeit;
  Lieben hat seine Zeit, und Hassen hat seine Zeit; Krieg hat seine Zeit, und Frieden hat seine Zeit.
   
  Was f�r einen Gewinn hat der Schaffende bei dem, womit er sich abmüht?
  Ich habe das Geschäft gesehen, welches Gott den Menschenkindern gegeben hat, sich damit abzuplagen.
  Alles hat er schön gemacht zu seiner Zeit; auch hat er die Ewigkeit in ihr Herz gelegt, ohne da� der Mensch das Werk, welches Gott gewirkt hat, von Anfang bis zu Ende zu erfassen vermag.
  Ich habe erkannt, da� es nichts Besseres unter ihnen gibt, als sich zu freuen und sich in seinem Leben gütlich zu tun;
  und auch, da� er esse und trinke und Gutes sehe bei all seiner Mühe, ist für jeden Menschen eine Gabe Gottes.
  Ich habe erkannt, dass alles, was Gott tut, für ewig sein wird: es ist ihm nichts hinzuzufügen, und nichts davon wegzunehmen; und Gott hat es also gemacht, damit man sich vor ihm fürchte.
 

Was da ist, war längst, und was sein wird, ist längst gewesen; und Gott sucht das Vergangene wieder hervor.

Die Bibel Prediger 3 Vers 1 - 15

 

DER SEELENVOGEL

Tief, tief in uns wohnt die Seele. Noch niemand hat sie gesehen, aber jeder wei�, da� es sie gibt. Und jeder weiss auch, was in ihr ist.
In der Seele, in ihrer Mitte, steht ein Vogel auf einem Bein. Der Seelenvogel. Und er f�hlt alles, was wir f�hlen.
Wenn uns jemand verletzt, tobt der Seelenvogel in uns herum; hin und her, nach allen Seiten, und alles tut ihm weh.
Wenn uns jemand lieb hat, macht der Seelenvogel fröhliche Sprünge, kleine, lustige, vorwärts und rückwarts, hin und her.
Wenn jemand unseren Namen ruft, horcht der Seelenvogel auf die Stimme, weil er wissen will, ob sie lieb oder böse klingt.
Wenn jemand böse auf uns ist, macht sich der Seelenvogel ganz klein und ist still und traurig.
Und wenn uns jemand in den Arm nimmt, wird der Seelenvogel in uns grösser und grösser, bis er uns fast ganz ausf�llt. So gut geht es ihm dann.
Ganz tief in uns ist die Seele. Noch niemand hat sie gesehen, aber jeder weiss, dass es sie gibt. Und noch nie, noch kein einziges Mal, wurde ein Mensch ohne Seele geboren. Denn die Seele schlöpft in uns, wenn wir geboren werden, und sie verl��t uns nie, keine Sekunde, solange wir leben. So, wie wir auch nicht aufhören zu atmen, von unserer Geburt bis zu unserem Tod.
Sicher wollt ihr auch wissen, woraus der Seelenvogel besteht. Das ist ganz einfach. Er besteht aus Schubladen. Diese Schubladen können wir nicht einfach aufmachen, denn jede einzelne ist abgeschlossen und hat ihren eigenen Schlüssel. Und der Seelenvogel ist der einzige, der die Schubladen öffnen kann. Wie? Auch das ist ganz einfach: Mit seinem Fuss.
Der Seelenvogel steht auf einem Bein. Das zweite hat er, wenn er ruhig ist, an den Bauch gezogen. Mit dem Fuss dreht er den Schl�ssel zu der Schublade um, die er öffnen will, zieht am Griff, und alles, was darin ist, kommt zum Vorschein.
Und weil alles, was wir f�hlen, eine Schublade hat, hat der Seelenvogel viele Schubladen.
Es gibt eine Schublade für Freude und eine für Trauer.
Es gibt eine Schublade für Eifersucht und eine für Hoffnung.
Es gibt eine Schublade für Enttäuschung und eine für Verzweiflung.
Es gibt eine Schublade für Geduld und eine für Ungeduld.
Auch für Hass und Wut und Vers�hnung. Eine Schublade für Faulheit und Leere, und eine Schublade für die geheimsten Geheimnisse. Diese Schublade wird fast nie geöffnet. Es gibt auch noch andere Schubladen. Ihr könnt selbst wählen, was drin sein soll.
Manchmal sind wir eifersüchtig, ohne da� wir es wollen. Und manchmal machen wir etwas kaputt, wenn wir eigentlich helfen wollen. Der Seelenvogel gehorcht uns nicht immer und bringt uns manchmal in Schwierigkeiten...
Man kann schon verstehen, dass die Menschen verschieden sind, weil sie verschiedene Seelenvögel haben. Es gibt Vögel, die jeden Morgen die Schublade "Freude" aufmachen. Dann sind die Menschen froh.
Wenn der Vogel die Schublade "Wut" aufmacht, ist der Mensch wütend. Und wenn der Vogel die Schublade nicht mehr zuschliesst, hört der Mensch nicht auf, wütend zu sein.
Manchmal geht es dem Vogel nicht gut. Dann macht er böse Schubladen auf.
Geht es dem Vogel gut, macht er Schubladen auf, die uns guttun.
Manche Leute hören den Seelenvogel oft, manche hören ihn selten. Und manche hören ihn nur einmal in ihrem Leben. Deshalb ist es gut, wenn wir auf den Seelenvogel horchen, der tief, tief in uns ist. Vielleicht spät abends, wenn alles still ist.


Herzlichen Dank an meine Sister Erika f�r diese Geschichte

Die Quelle

Stell dir vor, du rennst
Auf einem schmalen endlosen Weg Du rennst schnell,
du spürst, dass du nicht

oder langsamer werden kannst
Langsam wirst du durstig
Doch es gibt kein Wasser
Du rennst, weiter und weiter
Aber du hast keine Ahnung, wo du angefangen hast...
ein Ziel ist nirgends zu sehen
Unendlich viele Wege zweigen von deinem Weg ab
Und plötzlich hörst du, wie dich jemand bei deinem Namen ruft
Du hörst es in deinem Herzen
In einem Moment erkennst du hinter dir alles,
weisst, woher du gekommen bist
Und dann wirst du langsamer
Da, eine riesige Quelle gleich vor dir!
Mit einem Schluck Wasser ist dein Durst gelöscht
Und wie eine Zeichnung im Sand verschwinden alle die Wege hinter dir, keine Verzweigungen, nur noch ein ebener, neuer Weg

Ganz klar siehst du auf einmal dein Ziel
...........du rennst weiter..............doch wann immer du möchtest,
kannst du Anhalten und Trinken
Die Quelle kommt mit dir
Die Stimme leitet dich, sie sagt dir,
wenn du einen Schritt daneben machst
Sie ermutigt dich
Du kannst es kaum erwarten, ans Ziel zu kommen,
weil du dann IHM in die Augen sehen wirst, der dich gerufen hat
Und das Einzige was du tun musst, ist ja zu sagen, wenn du deinen Namen hörst

 

 


                              Gott macht nie einen Fehler
 
 

Erscheinen meines Gottes Wege,
mir seltsam rätselhaft und schwer
und gehen Wünsche die ich hege
still unter in der Sorgen Meer.
Will trüb und schwer der Tag verrinnen,
der mir nur Schmerz und Qual gebracht,
so darf ich mich auf eins besinnen:
das Gott nie einen Fehler macht.

Wenn über ungelöste Fragen
mein Herz verzweiflungsvoll erbebt,
an Gottes Liebe will verzagen
weil sich der Unverstand erhebt,
dann darf ich all mein müdes Sehnen
in Gottes Rechte legen sacht
und leise sprechen unter Tränen
dass Gott nie einen Fehler macht.
 
Drum still mein Herz und lass vergehen,
was irdisch und vergänglich hei�ss,
im Lichte droben wirst du sehen,
dass gut die Wege die er weist.
Und musstest du das Liebste missen,
ja, gings durch kalte, finstre Nacht,
halt fest an diesem sel'gen Wissen,
dass Gott nie einen Fehler macht.
 
    ( 1943 in Stalingrad gedichtet
)
 
Ganz lieben DANK Lizzy (Pilgerin) für dieses Gedicht



                                         
                             
      

 

 

                      Ein Märchen ?? 

              Es war einmal.........

...... ein kleines Mädchen das keine Füsse hatte.
Schnell hatte dieses Mädchen gemerkt, da� es anders war.
Es war traurig dar�ber weil es spürte, dass man es nicht
so gerne hatte und es spürte dass es nur ein lästiges Anhängsel war. So lernte dieses Mädchen erst garnicht  das Lachen. Auch das bekam es zu spüren, man sagte sie sei ein unzufriedenes undankbares Kind. Eines Tages hörte es wie sich seine Eltern unterhielten. Sie sprachen von Gott. Gott sei schuld daran dass sie keine Füsse hatte, er war schuld daran dass sie anders war.
O, dieser Gott, den wollte dieses kleine Mädchen niemals kennen lernen. Sie hörte aber auch, dass gesagt wurde: Wenn sie wenigstens einmal lachen würde, dann könnte man sie vielleicht lieben.
Das kleine Mädchen hatte genug gehört, von nun an wollte sie anders sein, diesem Gott aus dem Weg gehen, der ihre Füsse geklaut hatte und dann wollte sie lachen lernen.
Von nun an übte sie jeden Tag  das Lachen und nach einiger Zeit sah es auch schon recht "echt" aus.
Das Mädchen lernte schnell, wenn es schon anders war so konnte sie durch ihr Lachen wenigstens etwas Liebe bekommen. In den Augen der andern war sie zwar ein Krüppel,    aber ein fröhlicher Krüppel.
Innerlich aber war sie traurig weil sie merkte da� sie nur geliebt wurde wenn sie funktionierte. Es war schwer immer zu funktionieren, so anstrengend, es tat so weh. Auf einer Geburtstagsfeier hörte sie wie ein Mann sagte Gott sei Liebe, er sei der Heiland, er soll garnicht böse sein. Dieser Mann sagte, man k�nne ganz einfach  auch mit Gott reden. Das kleine Mädchen wurde nachdenklich und redete mit Gott. Sie wollte wissen, warum er ihr ihre Füsse nicht gab. Sie w�nschte sie sich so sehr, dann würde sie nicht mehr anders sein, dann w#rde sie geliebt werden.
Sie fragte Gott und er antwortete ihr auch. Das Mädchen fragte ihn wo er denn sei, Gott sagte:
"Wer mich suchet wird mich finden," er sei überall und würde sie lieben.
Am andern Tag machte sich das Mädchen auf den beschwerlichen Weg Gott zu suchen. Sie fing im Wald hinterm Haus an. Auf ihren Beinst�mmelchen robbte sie los. Immer wieder hat sie gerufen:
Hallo Gott, wo bist du, hallo Gott hast du meine Füsse?
Nach stundenlanger ergebnisloser Suche hockte sie sich ins Gras und schlief ein. Sie tr�umte, da� sie Gott gefunden hatte, da� er sie in seine Arme geschlossen hatte. Gott war so überglücklich dass sein Kind zu ihm gefunden hatte, dass er anfing vor Freude zu weinen. Seine Tränen fielen auf die Beinenden des Mädchens, sie träumte weiter, da� ihr auf einmal Füsse gewachsen sind. Sie fingen da an zu wachsen wo Gottes Tränen hinfielen, nun weinten sie Beide, sie und Gott der sie auch ohne Füsse schon geliebt hat.
Sie träumte dass sie mit ihre funkelnagelneuen Füsschen nach Hause lief und diese ganz stolz ihren Eltern zeigte. Doch die freuten sich garnicht, sie sagten nur:
Jetzt kannst du uns beweisen dass du was taugst, lange genug warst du uns eine Last, jetzt kannst du wieder gut machen was wir wegen dir leiden mussten!
      ..... Auch mit Füssen liebte man sie nicht,
nur Gott, den sie garnicht kennen lernen wollte, der hat sie geliebt, mit und ohne Füsse.
Das kleine Mädchen schreckte hoch und wurde wach. Es seufzte tief, alles nur ein Traum, es war alles nur ein Traum sagte sie sich.
Doch sie wusste, dass Gott wirklich war, in ihrem Herzen spürte sie  GOTT WAR DA.
Nun wollte das kleine Mädchen keine Füsse mehr, nein, die brauchte sie nicht mehr, sie sagte zu Gott:
DU GOTT
weisst du, ich m�chte keine Füsse mehr, ich brauch keine Füsse mehr, dafür habe ich aber einen anderen Wunsch. Bitte Gott, erfülle ihn mir.
Hole mich ab, nimm mich mit, mit zu dir, mit an den Ort wo ich nicht mehr lachen muss um Liebe zu bekommen, sondern wo ich lachen kann weil ich geliebt werde..........

Alle Rechte sind bei der Autorin Karin Tessner
Vielen Dank Karin dass ich diese wunderschöne Geschichte hier veröffentlichen darf!

Hütet euch davor, einen dieser kleinen, unbedeutenden Menschen �berheblich zu behandeln. Denn ich versichere euch: Ihre Engel haben immer Zugang zu meinem Vater im Himmel! 
Gute Nachricht Matth�us 18 Vers 10-11

 

            W A S

       I S T   D A S

                         L E B E N  ?

 

An einem sch�nen Sommertag um die Mittagszeit war grosse Stille am Waldrand. Die V�gel hatten ihre K�pfe unter die Fl�gel gesteckt, und alles ruhte. Das steckte der Buchfink sein Köpfchen hervor und fragte: " Was ist eigentlich das Leben?"
Alle waren betroffen �ber diese schwierige Frage.

Die Heckenrose entfaltete gerade eine Knospe und schob behutsam ein Blatt ums andre heraus. Sie sprach: "Das Leben ist eine Entwicklung."
Weniger tief veranlagt war der Schmetterling.Er flog von einer Blume zur anderen, naschte da und dort und sagte: " Das Leben ist lauter Freude und Sonnenschein."
Drunten im Gras mühte sich eine Ameise mit einem Strohhalm, zehnmal länger als sie selbst, und sagte: " Das Leben ist nichts anderes als M�hsal und Arbeit."
Geschäftig kam eine Biene  von einer honighaltigen Blume auf die Wiese zur�ck und meinte dazu: "Nein, das Leben ist ein Wechsel von Arbeit und Vergn�gen."

Wo so weise Reden geführt wurden, streckt auch der Maulwurf seinen Kopf aus der Erde und brummte: "Das Leben? Es ist  ein Kampf im Dunkeln."
Nun hätte es fast einen Streit gegeben, wenn nicht ein
feiner Regen eingesetzt hätte und der sagte: " Das Leben besteht aus Tränen, nichts als Tr�nen." Dann zog er weiter zum Meer.
Dort brandeten die Wogen, warfen sich mit aller Gewalt gegen die Felsen und stöhnten: " Das Leben ist ein stets vergebliches Ringen nach Freiheit."

Hoch über ihnen zog majestätisch der Adler seine Kreise.
Er frohlockte: "Das Leben, das Leben ist ein Streben nach oben."
Nicht weit vom Ufer entfernt stand eine Weide. Sie hatte der Sturm schon zur Seite gebogen. Sie sagte: "Das Leben ist ein Sichneigen unter eine höhere Macht."
Dann kam die Nacht. Mit lautlosen Flügeln glitt der Uhu über die Wiese dem Wald zu und kr�chzte: "Das leben hei�t: die Gelegenheit nützen, wenn andere schlafen."
Schlie�lich wurde es still in Wald und Wiese.

Nach einer Weile kam ein junger Mann des Wegs.
Er setzte sich m�de ins Gras und meinte: "Das Leben ist das st�ndige Suchen nach Gl�ck und eine lange Kette von Entt�uschungen."

Auf einmal stand die Morgenröte in ihrer vollen Pracht auf und sprach: "Wie ich, die Morgenr�te, der Beginn des neuen Tages bin, so ist das Leben der Anbruch der Ewigkeit."

( Ein schwedisches Märchen )
          Vielen DANK Ingrid!